10.12.2007Weihnachdszeid is Blädzlazeid

Seid ich dengn kann, und des is scho lang her - södamol homma nuch Schallbladdn ghabd, aa nuch in Mono und im Fernseher hosd drei Brogramme ghabd und a Desdbild - seid dera Zeid had mei Mudder zu Weihnachdn Blädzla gebaggn.
Und des, alswie für a ganze Kombanie.
Freilich - damals worn wir segs Leudla dahaam, und gfressn hamma wie die Schoinadrescha. Mid der Zeid aber is die Familie immer weider gschrumbfd. Is ja glor: wenn die Weiber ihrn Eizuuch haldn, dann werd hald gheirad und fordgezoong. Des Gwandum an Weihnachdsbäggeri is aber ned gschrumbfd. Schließlich hams ja alle Kinner grichd - und die Engala wolln ja aa a Blädzla an die Feierdääch. Ob sie wolln oder ned.
Und so is des hoid noch, wo doch a jeder auf seiner Pfunde schaun dud und sich des ganze Johr abdud, mid Nordig Wooking und Dschogging und joo nigs zunehma will.
Die Dooch hobbi meiner Mudder gholfn, die Blädza fürn Resd meiner Familie in Bosdbakete, Marke XXXXL neizuschdobfn.
Aanerhalb Schdundn habbi gschlichd und gschdobfd alswie a Debb, nur, dassi die Blädzla weggriech. Ich waas nämlich ganz genau, dassi des, was ma ned wegschiggn, selber aufn Deller griech. Ned, dassi ned gud wern - die Blädzla, aber was zuviel is, des is einfach zuviel.
In dem Sinn, auf ein ned gor so sehr "pfundiges" Weihnachdn, oier Caesar.